Matratzen

Um ein angenehmens Liegen und damit Schlafen zu gewährleisten verwendet man Matratzen. Damit sind Polster gemeint, die auf sogenannte Lattenroste gelegt werden. Insgesamt bezeichnet man diese Kombination aus Matratzen und Lattenrosten als sogenannte Bettsysteme. Kommt noch ein Rahmen dazu bilden sich aus diesen Bestandteilen das Bett.

Eine Matratze wird in verschiedene Liegezonen eingeteilt. Meistens handelt es sich dabei um 4 bis 6 Liegezonen, die den Anforderungen des Körpers auf optimale Stützung gerecht werden sollen. Die Herstellung von Matratzen ist durch die Verwendung von leichteren Bestandteilen fast immer eine einteilige Produktion. Mehrteilige Matratzen gab es früher deshalb sehr häufig, da diese das Wenden und Reinigen erleichterten. Allerdings waren diese Matratzen dann auch wesentlich schwerer, was eine Mehrteiligkeit unabdingbar machte.

Die heutigen Matratzen ermöglichen die leichte Handhabung somit zum einen durch das leichtere Gewicht. Ausserdem sind diese Matratzen mit Haltegriffen an den Seiten ausgestattet um sich besser wenden und tragen zu lassen. Der Kern von Matratzen besteht aus Latex, Federkern oder Schaumstoff. Der Bezug, der die Matratze ummantelt kann dann individuell nach Wahl mit Schafwolle, Baumwolle, Vlies oder sogar Rosshaar versteppt sein. Wichtig ist dabei, dass der Matratzenbezug leicht abnehmbar und damit leicht zu reinigen ist.

Das Wort Matratze kommt von dem früh-italienischen Wort /materazzo/, das seinerseits auf das arabische Wort /matrah/mat.rah./"Bodenkissen" zurück gehen soll.

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Federkernmatratzen unterscheidet man nach folgenden Arten

  • Bonellfederkernmatratzen
  • Cosiflexfederkernmatratzen
  • Taschenfederkernmatratzen
  • Tonnentaschenfederkernmatratzen

Die Bonnell-Federkern Matratzen bestehen aus einem Stahlfederkern.

Ein *Bonnellfederkern* besteht aus Stahlfedern mit taillierter Form, die durch eine Spirale verbunden sind. Es gibt ausserdem auch Federkerne aus Endlosfedern und Leichtfederkerne (LFK) mit mehreren Federn. Diese Federn haben einen kleineren Durchmesser und deren Endringe sind im Gegensatz zu der Bonnellfeder nicht geschlossen. Im Gegensatz zu den Leichtfederkernen und Endlosfederkernen sind die Bonellfederkerne am wenigsten punktelastisch.

Von Taschenfederken spricht man wenn die einzelnen Federn in Reihen von Stofftaschen eingenäht und diese Reihen zu einer Fläche in Matratzengröße verklammert oder verklebt sind. Der Vorteil von Taschenfederken ist, das dieser eine gute Punktelastizität aufweist, sich aber für verstellbare Lattenroste nur eingeschränkt eignet. Tonnentaschenfederkenmatrazen bieten den besten und höchsten Komfort. Wichtig ist aber, dass die Metallfedern eine bauchige Form haben und damit auch flexibler sind als sonstige Taschenfederkernmatratzen.

Die Polsterung über dem Federkern dienen eine Filzplatte oder bei den günstigen Modellen ein dünnes Vlies. Diese Polsterträger sollen die Polsterung davor bewahren von den Federn aus Metall zu stark beansprucht zu werden. Die eigentliche Polsterung besteht dabei aus Schaumstoff worauf der Bezug liegt.

Version 2009-05-18 Autor Michael Jostes